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Bundesbank: Ausmaß von Bargeld-Aufbewahrung zu Hause untersucht

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Durch eine repräsentative Haushaltsbefragung konnten die von privaten Personen (also nicht von gewerblichen Unternehmen oder Kreditinstituten) außerhalb des Geldbeutels gehaltenen Bargeldbestände erfasst werden. Gemäß dieser Studie bewahrten Privatpersonen in Deutschland im Jahr 2018 durchschnittlich 1.364 Euro zu Hause oder in einem Bankschließfach auf. Die aufbewahrten Bargeldbestände lagen damit um ein Vielfaches höher als die kurzfristig für Transaktionszwecke gehaltenen Bargeldbestände im Geldbeutel (circa 107 Euro). Die Verteilung der Beträge in der Bevölkerung war äußerst ungleich und stark konzentriert. Ältere, Besserverdienende und Selbständige hielten im Mittel die höchsten Beträge.

Des Weiteren wurde mithilfe der Daten untersucht, ob aufbewahrtes Bargeld in Zusammenhang mit steuerlichen Vergehen stehen könnte (beispielsweise Geheimhaltung von Vermögen vor dem Staat). Eine Regressionsanalyse konnte diese Vermutung laut Deutscher Bundesbank jedoch nicht bestätigen. Vielmehr scheine mangelndes Vertrauen in die Sicherheit und Belastbarkeit der technischen Infrastruktur (zum Beispiel Angst vor Hackerangriffen) ein wichtiger Erklärungsfaktor für Bargeldreserven zu sein. (DFPA/mb1)

Quelle: Pressemitteilung Deutsche Bundesbank

Die Deutsche Bundesbank ist die Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland. Zentrales Geschäftsfeld ist die Geldpolitik des Eurosystems. Zu den weiteren Aufgaben gehören das Finanz- und Währungssystem, die Bankenaufsicht, der unbare Zahlungsverkehr sowie das Bargeld.

www.bundesbank.de

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